Chronik

1950

Vereinsgründung am 2. Dezember 1950
Gründung der „Luftsportvereinigung Nördlingen“.
39 Mitglieder wählen Rudolf Klapper zum
1.Vorsitzenden.
Ziel: vorerst Modellflugzeugbau.

1951

Beitritt der „Flugsportgruppe Oettingen“.
Beschluss Schulgleiter „SG 38“ zu kaufen.
1.Vorsitzender Ernst Neumeyer

1952

Flugbetrieb mit SG 38 in Leipheim und am
Hesselberg.
Bau einer Schleppwinde und einer „MÜ 13 E“

1954

Änderung des Vereinsnamens in
„Rieser Flugsportverein e.V.“
Flugbetrieb auf den unterschiedlichsten Plätzen der Umgebung, in der Wachstumspause erstmals in Nördlingen.
Bau eines weiteren Segelflugzeuges vom Typ „Grunau-Baby IIb“.

1955

Baubeginn eines Segelflugzeuges
„Ka2b-Rhönschwalbe“ unter der bewährten Leitung von Friedrich Lämmerer.

1957

Ab Mai Flugbetrieb in Neresheim, als Gäste des dortigen Flugsport-Vereines.

1958

Taufe des Doppelsitzers „Ka2b“ auf den Namen „Stadt Nördlingen“.

1960

Mit den 3 Segelflugzeugen des Vereines werden bei 608 Starts über 170 Stunden geflogen.
Baubeginn für ein Segelflugzeug „Ka8b“.

1962

Im Verein wird die 9. Silber-C erflogen und ein 6-Stundenflug mit 2600 m Startüberhöhung.

1966

Haltergemeinschaft kauft das erste Motorflugzeug, eine „Jodel D119“.

1969

Inbetriebnahme des Sonderlandeplatzes
Nördlingen zum Zwecke der Erprobung.
Planung einer Flugzeughalle 40 x 17 m.

1970

Richtfest für die neue Flugzeughalle mit 10 Stellplätzen.

1972

Offizielle Genehmigung des Sonderlandeplatzes Nördlingen durch die Regierung von Schwaben.
Fertigstellung der Flugzeughalle.
Erschließung des Flugplatzes mit Wasser und Telefon über eine Strecke von ca.1,5 km in Eigenleistung.
Kauf eines neuen Segelflugzeuges „ASW 15b“.

1973

Ausrichtung der Schwäbischen Segelflugmeisterschaft.

1974

Beginn der Motorflugausbildung am Flugplatz
Nördlingen durch „Jura-Flug“, Beilngries.

1976

Langstreckenflug von Heinrich Lang mit „ASW 15b“ nach Bordeaux mit 980 km in knapp 9 Stunden.
Schwere Sturmschäden an Flugzeughalle und Flugzeugen.

1978

1. Langstrecken-Motorflug von Roland Buckl zum Nordkap.

1979

Anschaffung eines Motorseglers „SF 25“.

1980

Gründung der Motorflugschule des Vereines und Kauf einer „Cessna 150“ als Schulflugzeug.

1982

Tower und Wirtschaftsgebäude werden gebaut, Anschluss des Flugplatzes an das öffentliche Stromnetz.
Inbetriebnahme der neuen, asphaltierten Start- und Landebahn, einschließlich Taxiway.

1983

Ausrichtung der Bayer. Segelflugmeisterschaft der Club-Klasse.
Gastgeber für 60 „Deutschlandflieger“.
Kauf eines Segelflugzeuges „Grob G-103 Acro“.

1984

Gründung der Fallschirmsportgruppe.
Anschaffung eines weiteren Motorflugzeuges
„Cessna 172“.

1988

Erwerb einer Doppeltrommel-Startwinde für die Segelflugzeuge.

1992

Kauf eines Motorseglers „Grob G109B“ in Belgien.

1994

Ausrichtung der Bayerischen und der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Navigationsflug.
Beginn von jährlichen, mehrtägigen Vereinsausflügen durch ganz Europa.
Von Finnland bis nach Sizilien, von England bis nach Weißrussland.

1996

Bau einer zweiten Flugzeughalle mit Garage und Anschaffung eines weiteren Motorflugzeuges
„Cessna 172 XP“

1998

Ausrichtung der offenen Deutschen Hubschraubermeisterschaft.
Vereinsfreundschaft mit dem Sportflieger-Club Ried/Österreich.
Neubau des Clubheimes einschl. Neugestaltung der Außenanlagen.

1999

Ausrichtung der 10. Hubschrauberweltmeisterschaft,
in Zusammenarbeit mit dem Deutschen
Hubschrauberclub.

2000

Flug mit zwei Maschinen nach Weißrussland.
Vereinsfreundschaft mit dem Weißrussischen
AVIA-Klyp Vitebsk

2001

Einladung zum 70-jährigen Vereinsjubiläum des AVIA-Klyp Vitebsk.
2. Flug nach Weißrussland, als Gastgeschenk wird ein gebrauchter Kleinbus voll Winterkleidung für ein Kinderheim in Vitebsk überreicht.

2002

Durchführung der 17. Deutschen UL-Meisterschaft mit Unterstützung des Deutschen Ultraleicht-Verbandes.

2005

Anschaffung eines neuen Rettungswagens für den Flugplatz.

2006

Ausrichtung der 9. Europäischen Ultraleichtmeisterschaft in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ultraleicht-Verband. Zu betreuen waren Teams aus 10 Nationen, mit 60 Luftsportgeräten.

2007

Beginn der Ultraleichtschulung mit einem UL-Flugzeug vom Typ „Eurostar EV 97“.
Verlängerung der Start- und Landebahn um
250 m, auf nun 750 m Bahnlänge, einschließlich der Verlegung des Goldbaches.

2008

Eröffnung der vereinseigenen Hubschrauberschule.

2009

Empfang von Bundespräsident Horst Köhler mit Gattin am Flugplatz Nördlingen.
Komplette Erneuerung des Hallendaches der ersten Flugzeughalle.

2011

Erwerb eines neuen Ultraleicht-Flugzeuges
„Eurostar EV 97“.
Der Rieser Flugsportverein feiert sein 60-jähriges Vereinsjubiläum.

2012

Auf dem Flugplatz Nördlingen findet die Deutsche Meisterschaft im Motorkunstflug mit 46  Teilnehmern statt.
Die nach Tschechien verkaufte „Cessna 172 XP“ wird durch den Zukauf einer „Socata TB 200 XL2″ ersetzt.

2014

Die Sanitäranlagen des Flugplatzes werden über eine Pumpe mit Druckleitung an die städtische Kläranlage angeschlossen.

2015

Die Flugschule des Vereines mit ihren einzelnen Sparten, erhält von der Regierung von Oberbayern, Luftamt Südbayern, unter der Nummer DE.BY.ATO.020 die Anerkennung als zugelassene Ausbildungseinrichtung (ATO).